/dev ist ein vom Kernel bereitgestelltes Pseudo-Dateisystem (devtmpfs). Es enthält Geräte-Dateien, über die Userspace-Programme mit Hardware und Kernel-Treibern kommunizieren — alles als normale Datei-Operationen lesen/schreiben/ioctl.

Zweck

/dev ist ein vom Kernel bereitgestelltes Pseudo-Dateisystem (devtmpfs). Es enthält Geräte-Dateien, über die Userspace-Programme mit Hardware und Kernel-Treibern kommunizieren — alles als normale Datei-Operationen lesen/schreiben/ioctl.

Gerätetypen

Man unterscheidet Block-Devices (Festplatten, SSDs, Partitionen; z. B. /dev/sda, /dev/nvme0n1p1) und Character-Devices (TTYs, Seriell, Audio; z. B. /dev/tty, /dev/null, /dev/random). Pseudo-Geräte wie /dev/null (alles verwerfen), /dev/zero (unendlich Nullen), /dev/urandom (Zufallszahlen) sind reine Software-Konstrukte des Kernels.

Symbolische Verweise

Moderne Systeme nutzen udev, um persistente Symlinks wie /dev/disk/by-uuid/<UUID> oder /dev/disk/by-label/<LABEL> anzulegen. Dadurch bleibt der Zugriff auf ein konkretes Laufwerk stabil, auch wenn sich die Enumerierungsreihenfolge ändert.

Beispiel

Bash
# Eine leere Datei mit 100 MB Nullen erzeugen
dd if=/dev/zero of=leer.img bs=1M count=100

# Alle Ausgaben verwerfen
some-command > /dev/null 2>&1
/ Weiter

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