T14 / Technologie

HTML & CSS

Sauberes HTML und modernes CSS als solides Fundament für jedes Web-Projekt — barrierefrei, performant, wartbar.

Warum sauberes HTML und CSS zählen

HTML und CSS sind das Fundament jedes Web-Projekts — auch dann, wenn darüber moderne Frameworks wie Angular, Astro oder andere laufen. Eine Anwendung ist nur so gut wie die HTML-Struktur, die sie ausliefert, und das CSS, das sie gestaltet. Schlechtes Markup führt zu schlechtem SEO, schlechter Barrierefreiheit und schwieriger Wartung. Schlecht strukturiertes CSS bremst Performance und macht jede Anpassung zur Detektivarbeit.

Mein Anspruch: HTML, das die Bedeutung der Inhalte korrekt abbildet — und CSS, das modular, lesbar und langfristig wartbar bleibt.

Was modernes CSS heute kann

CSS hat sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt — viele Dinge, für die früher Frameworks oder JavaScript nötig waren, lassen sich heute nativ lösen:

  • CSS Grid und Flexbox. Layouts ohne Float-Tricks oder Float-Clearings — ausdrucksstark, vorhersehbar und gut beherrschbar.
  • Custom Properties. Variablen direkt im CSS, zur Laufzeit änderbar — Grundlage für Theming, Dark Mode und sauberes Token-System.
  • Container Queries. Komponenten reagieren auf ihren Container, nicht nur auf den Viewport — endlich modular responsive.
  • :has() und moderne Selektoren. „Eltern-Selektor" als nativer Bestandteil — viele JavaScript-Workarounds entfallen.
  • subgrid. Verschachtelte Grids mit gemeinsamer Ausrichtung — saubere Tabellen-Layouts ohne tatsächliche Tabellen.
  • color-mix(), OKLCH-Farben. Modernes Farbmanagement mit menschen-wahrnehmbarer Lichtheit, sauberes Mischen.
  • Native Cascade Layers (@layer). Klare Spezifitäts-Steuerung ohne !important-Eskalation.
  • @supports und Progressive Enhancement. Saubere Fallbacks für ältere Browser, ohne den modernen Stand zu verzögern.

Was sauberes HTML auszeichnet

Semantik vor Optik

HTML-Elemente werden nach Bedeutung gewählt, nicht nach Aussehen. <article>, <nav>, <aside> — nicht alles ein <div>. Suchmaschinen und Hilfstechnologien verstehen die Struktur sofort.

Strukturierte Daten

Schema.org-Markup für Artikel, Produkte, Bewertungen, Brotkrumen. Verbessert SEO und Verständnis durch Suchmaschinen erheblich.

Barrierefreiheit eingebaut

ARIA-Attribute, korrekte Überschriften-Hierarchie, sinnvolle Tastatur-Navigation, ausreichende Kontraste. Nicht als Aufsatz, sondern als Grundhaltung.

Saubere Formularstrukturen

Labels mit korrekten for-Bindungen, sinnvolle Eingabetypen, Validierungs-Hinweise, klar gestaffelte Formular-Abschnitte.

CSS-Architektur in der Praxis

Sauberes CSS folgt nicht einem Framework, sondern klaren Architektur-Prinzipien:

  • Eigene Tokens als Grundlage. Farben, Abstände, Schriftgrößen, Radien als CSS Custom Properties. Konsistenz durch Definition, nicht durch Disziplin.
  • Modulare Komponenten. Jede Komponente kapselt ihre Styles. Keine globalen Klassennamen, die in halb der Codebase auftauchen.
  • BEM, SCSS-Module oder CSS Layers. Konvention für Klassennamen und Spezifität — pragmatisch gewählt, konsequent durchgezogen.
  • Mobile-first. Layouts entstehen für das schmalste Gerät zuerst — größere Bildschirme erweitern das Bild.
  • Performance mitgedacht. Critical CSS inline, Rest lazy. Keine megabytegroßen CSS-Dateien.
  • Kein Utility-Framework als Pflicht. Wo eigene, projektspezifische Styles ausreichen, sind sie meist die bessere Wahl als ein vorgefertigtes Utility-Set.

Typische HTML/CSS-Projekte

  • HTML-Templates als Lieferung an Backend- oder Framework-Teams
  • Eigene Design-Systeme mit Tokens, Komponenten und Dokumentation
  • Barrierefreiheits-Audits und Verbesserungen bestehender Websites
  • CSS-Modernisierung von Legacy-Projekten auf aktuellen Stand
  • Frontend-Komponenten für Angular-, Astro- oder Vanilla-JS-Projekte
  • E-Mail-Templates mit Tabellen-Layouts und Inline-Styles (eigene Welt)

Leistungen im Detail

  1. L01

    HTML-Templates

    Saubere, semantische HTML-Templates — als Grundlage für Websites, Komponenten-Bibliotheken oder als Lieferung an Backend-Teams.

  2. L02

    Modernes CSS und SCSS

    CSS-Architektur mit Custom Properties, Grid, Flexbox und Container Queries. SCSS für strukturierten Code mit klaren Modulgrenzen.

  3. L03

    Komponenten-Bibliotheken

    Eigene Komponenten-Systeme als Grundlage konsistenter Auftritte — wiederverwendbar, dokumentiert, framework-unabhängig oder integriert.

  4. L04

    Barrierefreies Frontend

    Semantische Strukturen, korrekte ARIA-Auszeichnung, Tastatur-Navigation, ausreichende Kontraste. Barrierefreiheit als Standard, nicht als Nachgedanke.

  5. L05

    Frontend-Modernisierung

    Veraltete HTML- und CSS-Strukturen aufräumen — von Tabellen-Layouts zu modernem CSS, von !important-Chaos zu klarer Architektur.

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