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Genetik & Vererbung

Mendelsche Erbgänge, Hardy-Weinberg-Gleichgewicht, Mutationsraten, Rekombination und Heritabilität — die quantitativen Grundlagen der klassischen und populationsgenetischen Vererbungslehre.

10 Rechner in dieser Kategorie, jeweils mit automatischer Variablen-Umstellung.

B01
Mendel Monohybrid (3:1)
Erwartete Phänotyp-Verhältnisse bei einem monohybriden Erbgang in der F2-Generation: Ndom = N · 3/4, Nrez = N · 1/4.
B02
Mendel Dihybrid (9:3:3:1)
Erwartete Anzahl der vier Phänotypklassen bei einem dihybriden Erbgang in der F2-Generation gemäß dem 9:3:3:1-Verhältnis.
B03
Allelfrequenz Hardy-Weinberg
Allelfrequenzen nach dem Hardy-Weinberg-Gleichgewicht: p + q = 1. Aus der Frequenz eines Allels folgt direkt die des anderen.
B04
Genotyphäufigkeit Hardy-Weinberg
Genotypfrequenzen (AA, Aa, aa) aus den Allelfrequenzen: p² + 2pq + q² = 1. Umkehrung über die Wurzel der Homozygotenanteile.
B05
Mutationsrate
Mutationsrate als Verhältnis von beobachteten Mutationen zur Gesamtzahl untersuchter Gene oder Loci: µ = m / N.
B06
Rekombinationsfrequenz
Rekombinationsfrequenz zwischen zwei Genloci als Kartierungseinheit in Centimorgan: RF = Nrek / Nges · 100.
B07
Kopplungsgrad
Kopplungsgrad zweier Gene aus der Rekombinationsfrequenz: KG = 1 - RF/50. Wert 0 = ungekoppelt, 1 = vollständig gekoppelt.
B08
Heritabilität
Heritabilität (im weiteren Sinne) als Anteil der genetischen Varianz an der phänotypischen Gesamtvarianz: h² = VG / VP.
B09
PCR-Vervielfachung
Theoretische DNA-Verdopplung pro PCR-Zyklus: N = N0 · 2^n. Beschreibt die exponentielle Amplifikation ohne Effizienzverluste.
B10
Jukes-Cantor-Distanz
Evolutionäre Distanz aus dem Anteil unterschiedlicher Basen: d = −(3/4) · ln(1 − (4/3) · p). Korrigiert Mehrfachsubstitutionen; gültig für p < 0,75.