/ Biologie
Neurobiologie
Passiv-elektrische Membraneigenschaften, Erregungsleitung, synaptische Verzögerung, Reizstärke-Frequenz-Beziehung und rezeptive Felder.
6 Rechner in dieser Kategorie, jeweils mit automatischer Variablen-Umstellung.
B01
Zeitkonstante Membran
Membranzeitkonstante als Produkt von Membranwiderstand und Membrankapazität: τ = Rm · Cm. Beschreibt, wie schnell sich das Membranpotential ändert. B02
Längskonstante Axon
Elektrotonische Längskonstante eines Axons: λ = √(rm / ri). Strecke, über die das Signal auf etwa 37 % abfällt. B03
Leitungsgeschwindigkeit (myelinisiert)
Faustformel für myelinisierte Nervenfasern: v ≈ 6 · d. Verknüpft Faserdurchmesser in µm direkt mit der Nervenleitungsgeschwindigkeit in m/s. B04
Synaptische Verzögerung
Gesamte synaptische Verzögerung als Summe der Einzelschritte: tges = tpre + tsyn + tpost. Trennt Präsynapse, Spalt und Postsynapse zeitlich auf. B05
Reizstärke-Frequenz-Beziehung
Sättigende Reiz-Antwort-Kennlinie: f = fmax · I / (I + Ihalf). Verknüpft Reizstärke mit Aktionspotenzialfrequenz wie eine Michaelis-Menten-Kinetik. B06
Rezeptives Feld
Fläche des rezeptiven Feldes eines Sinnesneurons als Kreisfläche: Arf = π · r². Liefert eine quantitative Auflösungsgröße für Sinnesepithelien.