/etc hält die systemweite Konfiguration — ausschließlich als Textdateien. Das ist einer der Gründe, warum sich Linux so gut per SSH administrieren und in Versionskontrolle überführen lässt. Weder Binärdateien noch ausführbare Programme gehören hier hin (außer /etc/init.d/-Skripte auf Legacy-Systemen).

Zweck

/etc hält die systemweite Konfiguration — ausschließlich als Textdateien. Das ist einer der Gründe, warum sich Linux so gut per SSH administrieren und in Versionskontrolle überführen lässt. Weder Binärdateien noch ausführbare Programme gehören hier hin (außer /etc/init.d/-Skripte auf Legacy-Systemen).

Typische Inhalte

/etc/passwd und /etc/shadow (Benutzer), /etc/fstab (Mount-Punkte), /etc/hostname, /etc/hosts, /etc/ssh/sshd_config, /etc/systemd/, /etc/nginx/, /etc/apt/sources.list.d/ — jedes System-Paket legt seine Konfiguration hier ab.

Konventionen

Programmspezifische Konfiguration lebt in eigenen Unterordnern (/etc/nginx/, /etc/postgresql/). Für Drop-In-Konfiguration werden *.d-Ordner genutzt (/etc/sudoers.d/, /etc/systemd/system/*.d/) — so bleiben Paket-Defaults und lokale Überschreibungen getrennt.

Backup & Versionskontrolle

/etc lässt sich exzellent in Git versionieren. Tools wie etckeeper machen bei jedem apt-Lauf automatisch einen Commit, sodass Änderungen durch Paket-Updates nachvollziehbar bleiben.

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