/usr ist das größte und wichtigste Verzeichnis auf einem typischen Linux-System. Es enthält den Großteil aller vom Paketmanager installierten Programme, Bibliotheken und Ressourcen. Die Abkürzung stand ursprünglich für „User” (frühere Unix-Systeme legten Benutzerdaten hier ab), heute lautet die Auslegung „Unix System Resources”.

Zweck

/usr ist das größte und wichtigste Verzeichnis auf einem typischen Linux-System. Es enthält den Großteil aller vom Paketmanager installierten Programme, Bibliotheken und Ressourcen. Die Abkürzung stand ursprünglich für „User” (frühere Unix-Systeme legten Benutzerdaten hier ab), heute lautet die Auslegung „Unix System Resources”.

Wichtige Unterordner

/usr/bin (Anwender-Programme aus Paketen), /usr/sbin (Admin-Programme), /usr/lib (Shared Libraries, Python-Module, Architektur-spezifische Bibliotheken), /usr/share (architektur-unabhängige Ressourcen wie Icons, Dokumentation, Fonts, Übersetzungen), /usr/include (C-Header), /usr/local (lokal installierte Software).

/usr/local

/usr/local ist explizit für manuell installierte oder selbst-kompilierte Software reserviert. Der Paketmanager fasst es nicht an — so können eigene Installationen nie mit Paket-Updates kollidieren. Struktur spiegelt /usr: /usr/local/bin, /usr/local/lib, /usr/local/share.

Read-only Ambitionen

Der FHS sieht /usr als potenziell read-only mountbar vor — etwa bei atomaren Updates oder Kiosk-Systemen. Anwendungen dürfen keine schreibbaren Zustandsdaten in /usr ablegen; dafür gibt es /var und /home.

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