Ein Hostname ist der menschenlesbare Name eines Geräts in einem Netzwerk. Er identifiziert einen Rechner — etwa einen Server, einen Drucker oder einen Laptop — innerhalb eines lokalen Netzes oder im Internet, sodass er ohne Kenntnis der numerischen IP-Adresse angesprochen werden kann.

Technisch gesehen ist der Hostname ein einzelnes Label, das an das eigentliche Gerät vergeben wird. In Verbindung mit einem Domainnamen ergibt er einen vollständig qualifizierten Namen, den Fully Qualified Domain Name (FQDN). Beispiel: Der Hostname web01 und die Domain example.org ergeben gemeinsam web01.example.org.

Aufbau und Regeln

Ein Hostname unterliegt einer Reihe von Konventionen, die auf den Internet-Standards RFC 952 und RFC 1123 basieren:

  • Erlaubt sind Buchstaben (a–z, A–Z), Ziffern (0–9) und der Bindestrich (-).
  • Er darf nicht mit einem Bindestrich beginnen oder enden.
  • Groß- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden.
  • Die maximale Länge eines einzelnen Labels beträgt 63 Zeichen, der vollständige FQDN darf 253 Zeichen nicht überschreiten.

Auflösung in IP-Adressen

Da Netzwerke intern mit IP-Adressen kommunizieren, wird der Hostname zur Laufzeit in eine numerische Adresse übersetzt. Diese Übersetzung übernimmt entweder eine lokale Datei (z. B. /etc/hosts) oder ein DNS-Server, der den Hostnamen anhand seiner zugehörigen Datenbankeinträge auflöst.

Abgrenzung zu anderen Begriffen

Der Hostname ist nicht zu verwechseln mit:

  • der IP-Adresse, die das Gerät auf Netzwerkebene identifiziert,
  • dem Domainnamen, der eine ganze Verwaltungseinheit benennt,
  • dem FQDN, der Hostname und Domain zu einem vollständigen Namen zusammensetzt.
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