Eine Webseite ist eine einzelne Seite innerhalb einer Website. Sie hat eine eigene URL, einen eigenen Titel und einen eigenen Zweck — etwa „Über uns", „Leistungen" oder „Beitrag XY".
Im deutschen Sprachgebrauch wird der Begriff oft fälschlich für den Gesamtauftritt verwendet. Genau genommen ist die Website das Ganze, die Webseite ein einzelner Teil davon — vergleichbar mit einem Buch und einem einzelnen Kapitel.
Was eine Webseite ausmacht
Eine Webseite besteht aus drei zusammenwirkenden Bestandteilen:
- Inhalt — Texte, Bilder, Videos, Tabellen, Formulare.
- Struktur — die Auszeichnung in HTML, die dem Browser sagt, was Überschrift, Absatz oder Link ist.
- Darstellung — Stilangaben in CSS, die festlegen, wie der Inhalt aussieht.
Auf vielen modernen Webseiten kommt JavaScript hinzu, das Verhalten ergänzt: Menüs aufklappen, Inhalte nachladen, Formulare prüfen.
Statisch oder dynamisch
Im Hintergrund gibt es zwei Wege, wie eine Webseite zustande kommt:
- Statisch — die fertige Seite liegt als HTML-Datei auf dem Server und wird unverändert ausgeliefert. Schnell, robust, einfach zu betreiben.
- Dynamisch — die Seite wird beim Aufruf zusammengebaut, oft aus einer Datenbank. Erlaubt personalisierte oder ständig aktuelle Inhalte, kostet dafür Rechenleistung pro Aufruf.
Moderne Setups mischen beides: Inhalte werden zur Build-Zeit erzeugt, einzelne Bereiche bei Bedarf dynamisch nachgeladen.
Adressierung
Jede Webseite hat genau eine URL — etwa https://beispiel.de/leistungen/beratung/. Diese URL ist die einzige Eintrittstür zur Seite und gleichzeitig die Adresse, auf die Verlinkungen, Lesezeichen und Suchmaschinen-Treffer zeigen. Sie sollte dauerhaft stabil sein, denn jede spätere Änderung kostet alle bisher gesetzten Verweise.
Abgrenzung zur Website
- Eine Website ist der Gesamtauftritt unter einer Domain.
- Eine Webseite ist eine einzelne Seite innerhalb dieses Auftritts.
Wer „meine Webseite" sagt und den ganzen Auftritt meint, spricht im engen Sinn nicht präzise — wird aber überall verstanden.