Binomialkoeffizient
Berechnet "n über k" = n! / (k! · (n − k)!) — die Anzahl der Möglichkeiten, k Elemente aus n auszuwählen.
Binomialkoeffizient berechnen
Berechnet "n über k" = n! / (k! · (n − k)!) — die Anzahl der Möglichkeiten, k Elemente aus n auszuwählen.
Was ist der Binomialkoeffizient?
Der Binomialkoeffizient „n über k" zählt, auf wie viele Arten man k Elemente aus einer Gesamtmenge von n Elementen auswählen kann — wobei die Reihenfolge keine Rolle spielt.
Beispiel: Aus einer Gruppe von 5 Personen sollen 2 in eine Jury gewählt werden. Es gibt C(5, 2) = 10 mögliche Jury-Zusammensetzungen.
Der Binomialkoeffizient steht im Mittelpunkt der Kombinatorik und liefert die Zeilen des Pascalschen Dreiecks.
Die Formel
C = n! / (k! · (n − k)!)
Bedingung: 0 ≤ k ≤ n
Symmetrie: C(n, k) = C(n, n − k)
Randwerte: C(n, 0) = C(n, n) = 1In der Praxis kürzt man den Bruch — k! im Nenner gegen die obersten k Faktoren von n!.
Die Variablen
| Symbol | Bedeutung | Einheit | Erklärung |
|---|---|---|---|
| n | Gesamtmenge | — | Anzahl der zur Verfügung stehenden Elemente, n ≥ 0. |
| k | Auswahl | — | Anzahl der zu wählenden Elemente, 0 ≤ k ≤ n. |
| C | Binomialkoeffizient | — | Anzahl der Auswahl-Möglichkeiten ohne Reihenfolge. |
Minimal-Beispiel
C(5, 2):
C = 5! / (2! · 3!)
= 120 / (2 · 6)
= 120 / 12
= 10Praxis-Beispiele
Beispiel 1 — Lottozahlen
Wie viele Möglichkeiten gibt es, 6 aus 49 Zahlen zu tippen?
C(49, 6) = 49! / (6! · 43!)
= (49 · 48 · 47 · 46 · 45 · 44) / (1 · 2 · 3 · 4 · 5 · 6)
= 13.983.816Beispiel 2 — Teams bilden
Aus 10 Mitarbeitern sollen 3 für ein Projekt-Team ausgewählt werden:
C(10, 3) = (10 · 9 · 8) / (1 · 2 · 3)
= 720 / 6
= 120 MöglichkeitenBeispiel 3 — Symmetrie ausnutzen
C(20, 18) ist gleich C(20, 2) — das spart viel Rechenarbeit:
C(20, 18) = C(20, 2)
= (20 · 19) / (1 · 2)
= 190Beispiel 4 — Pascalsches Dreieck
Die Werte C(n, k) bilden Zeile für Zeile das Pascalsche Dreieck:
n = 0: 1
n = 1: 1 1
n = 2: 1 2 1
n = 3: 1 3 3 1
n = 4: 1 4 6 4 1
n = 5: 1 5 10 10 5 1
n = 6: 1 6 15 20 15 6 1