Ein Slug ist der sprechende, lesbare Teil einer URL, der eine bestimmte Seite eindeutig benennt. Er entsteht typischerweise aus dem Titel der Seite und steht in der URL hinter dem Pfad-Präfix — etwa kontakt, ueber-mich oder wie-wir-arbeiten.

Aus der URL https://beispiel.de/blog/wie-wir-arbeiten/ ist wie-wir-arbeiten der Slug.

Wofür der Slug zählt

Ein guter Slug erfüllt drei Aufgaben gleichzeitig:

  • Lesbarkeit — Nutzer und Empfänger einer Verlinkung erkennen, worum es geht, bevor sie klicken.
  • Suchmaschinen-Hinweis — Schlüsselwörter im Slug sind ein leichtes Signal für die Auffindbarkeit, ohne dass es auf maximale Keyword-Dichte ankäme.
  • Stabilität — der Slug wird zur dauerhaften Adresse einer Seite. Spätere Änderungen brechen alle bisher gesetzten Links.

Typische Regeln

In Redaktionssystemen entsteht der Slug oft automatisch aus dem Titel, mit einer Reihe einheitlicher Umformungen:

  • KleinbuchstabenÜber uns wird zu ueber-uns.
  • Bindestriche statt Leerzeichen — Wörter werden mit - verbunden.
  • Sonderzeichen entfernen oder ersetzen&, ?, ,, . fallen weg, Umlaute werden zu ae, oe, ue, ss.
  • Kompakt halten — drei bis sechs Wörter sind ein guter Rahmen, der auch in Listen und Karten gut lesbar bleibt.
Text
Über unsere Werkstätten 2024 → ueber-unsere-werkstaetten-2024
Was ist ein „Slug"?         → was-ist-ein-slug
Datenschutz & Hinweise        → datenschutz-hinweise

Wenn sich der Slug ändert

Slugs sind im Idealfall dauerhaft. Eine spätere Änderung wirkt sich auf:

  • bestehende Links von außen (Lesezeichen, Newsletter, fremde Seiten),
  • Suchmaschinen-Rankings, weil eine neue URL erst wieder bewertet werden muss,
  • interne Verweise, soweit sie nicht automatisch nachgeführt werden.

Wenn eine Änderung unvermeidlich ist, gehört eine 301-Weiterleitung vom alten auf den neuen Slug eingerichtet. Damit bleibt der bisherige Linkbestand wirksam und Suchmaschinen erkennen die Verschiebung als dauerhaft.

Stilfragen

In der Praxis tauchen wiederkehrende Entscheidungen auf:

  • Datum im Slug ja oder nein? Bei Magazinen sinnvoll, bei zeitlosen Beiträgen eher nicht.
  • Kategorie im Pfad ja oder nein? Eine Struktur wie /blog/post-titel ist sauber; tiefere Pfade /blog/2026/03/post-titel können wirken, sind aber weniger flexibel.
  • Sprachpräfix bei mehrsprachigen Auftritten — /de/, /en/ ist üblich.

Wichtig: einmal gewählt, möglichst nicht ändern.

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