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Pulswellendruck (Pulsdruck)

Pulswellendruck als Differenz von systolischem und diastolischem Druck: PP = SBP − DBP. Druckamplitude der arteriellen Blutdruckkurve.

Pulswellendruck (Pulsdruck)
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Pulswellendruck (Pulsdruck) berechnen

Pulswellendruck als Differenz von systolischem und diastolischem Druck: PP = SBP − DBP. Druckamplitude der arteriellen Blutdruckkurve.

Lösen für
PP = SBP DBP
mmHg
mmHg

Worum geht es?

Der Pulswellendruck PP ist die Differenz zwischen dem oberen und unteren Blutdruckwert — die Amplitude der arteriellen Druckkurve. Physiologisch liegt er bei Erwachsenen meist zwischen 40 und 60 mmHg.

Ein stark erhöhter Pulsdruck deutet auf versteifte Arterien (z. B. bei Atherosklerose) hin, ein stark erniedrigter Pulsdruck kann auf einen reduzierten Auswurf oder eine Herzbeuteltamponade hinweisen.

Die Formel

Formel Pulsdruck
PP = SBP − DBP

Umstellungen:
    SBP = PP + DBP
    DBP = SBP − PP

Die Variablen

SymbolBedeutungEinheitErklärung
PPPulswellendruckmmHgDruckamplitude.
SBPSystolischer DruckmmHgOberer Blutdruckwert.
DBPDiastolischer DruckmmHgUnterer Blutdruckwert.

Minimal-Beispiel

Blutdruck 120/80 mmHg.

Rechnung Beispiel
PP = SBP − DBP
   = 120 − 80
   = 40 mmHg

Praxis-Beispiele

Beispiel 1 — Älterer Patient mit Arteriosklerose

Blutdruck 170/70 mmHg.

Rechnung Hoher-Pulsdruck
PP = 170 − 70
   = 100 mmHg

Beispiel 2 — Niedriger Pulsdruck bei Schock

Blutdruck 90/75 mmHg.

Rechnung Niedrig
PP = 90 − 75
   = 15 mmHg

Beispiel 3 — Rückwärts: SBP aus PP und DBP

Bekannt sind PP = 50 mmHg und DBP = 85 mmHg.

Rechnung SBP
SBP = PP + DBP
    = 50 + 85
    = 135 mmHg