Zellvergrößerung
Scheinbare Größe eines Objekts unter dem Mikroskop: Vs = Vi · f. Verknüpft reale Objektgröße und Vergrößerungsfaktor mit der Bildgröße.
Zellvergrößerung berechnen
Scheinbare Größe eines Objekts unter dem Mikroskop: Vs = Vi · f. Verknüpft reale Objektgröße und Vergrößerungsfaktor mit der Bildgröße.
- Vs — Scheinbare Größe
- Vi — Tatsächliche Größe
- f — Vergrößerungsfaktor
Worum geht es?
Beim Blick durchs Mikroskop siehst Du nicht das Objekt selbst, sondern ein vergrößertes Bild. Wie groß dieses Bild erscheint, hängt direkt vom Vergrößerungsfaktor f des Geräts ab. Die Beziehung ist linear: Verdoppelst Du die Vergrößerung, verdoppelt sich auch die scheinbare Größe.
Diese Grundformel ist die Basis jeder mikroskopischen Vermessung — egal ob Du Zellen, Gewebeschnitte oder Mikroorganismen betrachtest.
Die Formel
Vs = Vi · f
Umstellungen:
Vi = Vs / f
f = Vs / ViDie Variablen
| Symbol | Bedeutung | Einheit | Erklärung |
|---|---|---|---|
| Vs | Scheinbare Größe | mm | Größe, wie sie im Bild erscheint. |
| Vi | Tatsächliche Größe | mm | Reale Größe des Objekts. |
| f | Vergrößerungsfaktor | x | Gesamtvergrößerung des Mikroskops. |
Minimal-Beispiel
Eine Zelle mit 0,02 mm Durchmesser wird bei 400-facher Vergrößerung betrachtet.
Vs = Vi · f
= 0,02 mm · 400
= 8 mmPraxis-Beispiele
Beispiel 1 — Schule: Zwiebelhautzellen
Eine Zelle mit 0,05 mm Durchmesser wird bei 100-facher Vergrößerung beobachtet.
Vs = 0,05 mm · 100
= 5 mmBeispiel 2 — Labor: Erythrozyt im Lichtmikroskop
Ein rotes Blutkörperchen (≈ 7,5 µm = 0,0075 mm) wird bei 1000-facher Vergrößerung untersucht.
Vs = 0,0075 mm · 1000
= 7,5 mmBeispiel 3 — Rückwärts: Vergrößerung bestimmen
Eine Zelle erscheint 12 mm groß, ihre reale Größe beträgt 0,03 mm. Welche Vergrößerung wurde verwendet?
f = Vs / Vi
= 12 mm / 0,03 mm
= 400 x