Zellzahl nach n Teilungen
Zellzahl nach n synchronen Teilungen: Nn = N0 · 2^n. Reine Potenzfunktion ohne Zeitbezug — ideal für Schul-Beispiele zur Mitose.
Zellzahl nach n Teilungen berechnen
Zellzahl nach n synchronen Teilungen: Nn = N0 · 2^n. Reine Potenzfunktion ohne Zeitbezug — ideal für Schul-Beispiele zur Mitose.
- Nn — Endzellzahl
- N0 — Anfangszellzahl
- n — Anzahl Teilungen
Worum geht es?
Bei der Mitose teilt sich jede Zelle in zwei Tochterzellen. Nach n synchronen Teilungen steht aus jeder Ausgangszelle ein Klon aus 2^n Zellen. Die Endzellzahl ist also eine reine Potenzfunktion von n — ohne Zeitbezug.
Diese Formel ignoriert Zelltod, Synchronisationsverluste oder begrenzte Ressourcen und beschreibt damit das einfachste denkbare Wachstumsmodell.
Die Formel
Nn = N0 · 2^n
Umstellungen:
N0 = Nn / 2^n
n = log₂(Nn / N0)Die Variablen
| Symbol | Bedeutung | Einheit | Erklärung |
|---|---|---|---|
| Nn | Endzellzahl | — | Zellzahl nach n Teilungen. |
| N0 | Anfangszellzahl | — | Zellzahl zu Beginn. |
| n | Anzahl Teilungen | — | Anzahl der synchronen Teilungen. |
Minimal-Beispiel
Eine Zelle teilt sich 5-mal:
Nn = 1 · 2^5
= 32Praxis-Beispiele
Beispiel 1 — Schule: Frühe Embryonalentwicklung
Aus der Zygote (1 Zelle) entstehen nach 4 Furchungsteilungen:
Nn = 1 · 2^4
= 16 ZellenBeispiel 2 — Zellkultur: Vermehrung im Brutschrank
Eine Kulturschale enthält 1 · 10⁵ Zellen. Nach 10 vollständigen Teilungen:
Nn = 1·10⁵ · 2^10
= 1·10⁵ · 1024
≈ 1,02 · 10⁸Beispiel 3 — Rückwärts: Anzahl der Teilungen
Eine Kultur ist von 5 · 10³ auf 1,28 · 10⁶ Zellen angewachsen. Wie viele Teilungen waren das?
n = log₂(Nn / N0)
= log₂(1,28·10⁶ / 5·10³)
= log₂(256)
= 8