Synchrondrehzahl
Synchrone Drehzahl einer Drehstrommaschine aus Netzfrequenz und Polpaarzahl: n = f · 60 / p. Maßgeblich für das Drehfeld im Stator.
Synchrondrehzahl berechnen
Synchrone Drehzahl einer Drehstrommaschine aus Netzfrequenz und Polpaarzahl: n = f · 60 / p. Maßgeblich für das Drehfeld im Stator.
- n — Drehzahl
- f — Netzfrequenz
- p — Polpaare
Worum geht es?
Die Synchrondrehzahl ist die Drehzahl des magnetischen Drehfelds im Stator einer Drehstrommaschine. Sie hängt nur von der Netzfrequenz und der Polpaarzahl der Wicklung ab — nicht von der Last.
Eine Synchronmaschine läuft im Betrieb exakt mit dieser Drehzahl; eine Asynchronmaschine bleibt um den Schlupf dahinter zurück.
Die Formel
n = f · 60 / p
Umstellungen:
f = n · p / 60
p = f · 60 / nDie Variablen
| Symbol | Bedeutung | Einheit | Erklärung |
|---|---|---|---|
| n | Drehzahl | 1/min | Synchrone Drehzahl des Drehfelds. |
| f | Netzfrequenz | Hz | Frequenz der speisenden Spannung. |
| p | Polpaare | — | Anzahl der Polpaare (nicht der Pole!). |
Minimal-Beispiel
Vierpoliger Motor am 50-Hz-Netz: p = 2.
n = f · 60 / p
= 50 Hz · 60 / 2
= 1500 1/minPraxis-Beispiele
Beispiel 1 — Zweipoliger Motor
Ein zweipoliger Motor (p = 1) hängt am 50-Hz-Netz.
n = 50 · 60 / 1
= 3000 1/minBeispiel 2 — Sechspoliger Motor am 60-Hz-Netz
Sechspolige Maschine (p = 3) in einem 60-Hz-Versorgungsgebiet.
n = 60 · 60 / 3
= 1200 1/minBeispiel 3 — Polpaarzahl rückwärts
Eine Maschine läuft am 50-Hz-Netz mit nominell 750 1/min.
p = f · 60 / n
= 50 · 60 / 750
= 4 → achtpolige Maschine