Durchflutung
Magnetische Durchflutung (magnetomotorische Kraft) einer Spule: Θ = N · I. Treibende Größe im magnetischen Kreis, analog zur elektrischen Spannung.
Durchflutung berechnen
Magnetische Durchflutung (magnetomotorische Kraft) einer Spule: Θ = N · I. Treibende Größe im magnetischen Kreis, analog zur elektrischen Spannung.
- Theta — Durchflutung
- N — Windungszahl
- I — Strom
Worum geht es?
Die Durchflutung Θ (auch magnetomotorische Kraft, MMK) ist die treibende Größe im magnetischen Kreis — das Pendant zur elektrischen Spannung im Stromkreis. Für eine Spule mit N Windungen und Strom I gilt schlicht Θ = N · I.
Über das Hopkinsonsche Gesetz Θ = Φ · R_m treibt die Durchflutung den magnetischen Fluss Φ durch die Reluktanz R_m des Kerns.
Die Formel
Θ = N · I
Umstellungen:
N = Θ / I
I = Θ / NDie Variablen
| Symbol | Bedeutung | Einheit | Erklärung |
|---|---|---|---|
| Θ | Durchflutung | A | Magnetomotorische Kraft (Amperewdg.). |
| N | Windungszahl | — | Anzahl der Windungen. |
| I | Strom | A | Stromstärke durch die Wicklung. |
Die Einheit wird oft als Amperewindungen angegeben (formal aber A, da Windungen dimensionslos sind).
Minimal-Beispiel
N = 200 Windungen, I = 2,5 A.
Θ = N · I
= 200 · 2,5
= 500 APraxis-Beispiele
Beispiel 1 — Transformatorwicklung
N = 1500 Wdg., I_eff = 0,8 A.
Θ = 1500 · 0,8
= 1200 ABeispiel 2 — Erforderlicher Strom
Θ = 800 A bei N = 400 Wdg.
I = Θ / N
= 800 / 400
= 2 ABeispiel 3 — Erforderliche Windungszahl
Mit I = 0,5 A soll Θ = 600 A erreicht werden.
N = Θ / I
= 600 / 0,5
= 1200 Windungen