Periodendauer und Frequenz
Reziproker Zusammenhang zwischen Periodendauer T und Frequenz f einer periodischen Schwingung: T = 1 / f bzw. f = 1 / T.
Periodendauer und Frequenz berechnen
Reziproker Zusammenhang zwischen Periodendauer T und Frequenz f einer periodischen Schwingung: T = 1 / f bzw. f = 1 / T.
- T — Periodendauer
- f — Frequenz
Worum geht es?
Die Periodendauer T ist die Zeit, die eine Schwingung für einen vollständigen Zyklus benötigt. Die Frequenz f gibt an, wie viele Perioden pro Sekunde durchlaufen werden — gemessen in Hertz (1 Hz = 1 / s).
Beide Größen sind reziprok: Je höher die Frequenz, desto kürzer die Periodendauer. Die Beziehung gilt nicht nur für Sinusschwingungen, sondern für jede periodische Wechselgröße.
Die Formel
T = 1 / f
Umstellung:
f = 1 / T
Einheiten:
[T] = s
[f] = Hz = 1/sDie Variablen
| Symbol | Bedeutung | Einheit | Erklärung |
|---|---|---|---|
| T | Periodendauer | s | Dauer einer kompletten Schwingung. |
| f | Frequenz | Hz | Anzahl Schwingungen pro Sekunde. |
Minimal-Beispiel
Das europäische Stromnetz schwingt mit 50 Hz.
T = 1 / f
= 1 / 50 Hz
= 0,02 s = 20 msPraxis-Beispiele
Beispiel 1 — Quarz-Taktfrequenz
Ein Mikrocontroller-Quarz hat eine Periodendauer von 62,5 ns.
f = 1 / T
= 1 / 62,5·10⁻⁹ s
= 16·10⁶ Hz = 16 MHzBeispiel 2 — Audio-Sinus
Ein 1-kHz-Testton hat welche Periodendauer?
T = 1 / 1000 Hz
= 1·10⁻³ s = 1 msBeispiel 3 — Bahn-Netz mit 16,7 Hz
Das Bahnstromnetz arbeitet mit 16⅔ Hz (genauer 16,7 Hz).
T = 1 / 16,7 Hz
≈ 0,0599 s ≈ 59,9 ms