Dezimal zu Binär (Stellen)
Anzahl der Binärstellen, die zur Darstellung einer nicht-negativen ganzen Dezimalzahl benötigt werden: ⌈log₂(n + 1)⌉.
Dezimal zu Binär (Stellen) berechnen
Anzahl der Binärstellen, die zur Darstellung einer nicht-negativen ganzen Dezimalzahl benötigt werden: ⌈log₂(n + 1)⌉.
- Stellen — Binärstellen
- n — Dezimalwert
Worum geht es?
Wie viele Bits brauchst Du, um eine Dezimalzahl n in Binärform darzustellen? Die Antwort liefert der dyadische Logarithmus: ⌈log₂(n + 1)⌉. Das "+1" sorgt dafür, dass Zweierpotenzen exakt passen — z. B. n = 8 braucht 4 Bit, nicht 3.
Die Formel beantwortet nicht die Frage „Wie sieht n binär aus?", sondern „Wie breit muss die Speicherzelle sein, damit n hineinpasst?".
Die Formel
Stellen = ⌈log₂(n + 1)⌉
Umstellung:
n_max = 2^Stellen − 1Die Variablen
| Symbol | Bedeutung | Einheit | Erklärung |
|---|---|---|---|
| n | Dezimalwert | — | Nicht-negative ganze Zahl. |
| Stellen | Binärstellen | — | Anzahl benötigter Bits zur Darstellung. |
Minimal-Beispiel
Wie viele Bits braucht n = 255?
Stellen = ⌈log₂(255 + 1)⌉
= ⌈log₂(256)⌉
= ⌈8⌉
= 8 BitPraxis-Beispiele
Beispiel 1 — Zähler dimensionieren
Ein Zähler soll bis 1000 zählen. Wie viele Flipflops?
Stellen = ⌈log₂(1001)⌉
≈ ⌈9,968⌉
= 10 BitBeispiel 2 — Wertebereich aus Bitbreite
Wie groß ist n_max bei 16 Bit?
n_max = 2^16 − 1
= 65 535Beispiel 3 — Zweierpotenz-Grenzfall
Für n = 16: ⌈log₂(17)⌉ = ⌈4,087⌉ = 5 Bit. Ohne „+1" hätte log₂(16) = 4 Bit ergeben — n = 16 würde aber als 10000₂ nicht in 4 Bit passen. Das „+1" ist der Trick.